Studio Notes
Persönliche Einblicke in meine Arbeitsweise bei Tonex Profile und Mix-Templates.
Studio Notes – Einblicke
Das hier sind meine Erfahrungen, keine Regeln
und kein allgemeingültiger Maßstab.
Mein TONEX-Capture-Setup (Signalweg & Idee)
Eingang & Aufnahme
Für meine TONEX-Profile nutze ich zwei Interfaces mit klar getrennten Aufgaben.
Der Fokus liegt darauf, mein reales Amp- und Box-System sauber und reproduzierbar abzubilden, ohne nachträgliches „Schönrechnen“....
Allen & Heath SQ5 dient als:
Mikrofon-Vorverstärker
Audio-Interface für Cubase
Die Gitarrenbox wird klassisch mikrofoniert (Fredman-Setup mit zwei SM57).
Beide Mikrofonsignale gehen direkt in den SQ5 und werden in Cubase aufgenommen.


Verarbeitung in Cubase 15 Pro
Die beiden Mikrofone werden auf eine Mono-Gruppe summiert.
Auf dieser Gruppe erfolgt die systematische Kalibrierung:
Phasenausrichtung (statisch, fest eingestellt)
Smart EQ als statische Korrektur für Box, Iso-Box und Mikrofon-Interaktion
Es gibt keine dynamischen Eingriffe, kein Gate, keine Noise Reduction im Capture-Signal.
Das Ziel ist nicht ein „fertiger Mix“, sondern ein ausbalanciertes, realistisches Abbild meines Setups, so wie es auch über ein gutes Mischpult vorbereitet würde.
Übergabe an TONEX
Der Ausgang der bearbeiteten Mono-Gruppe wird über den SQ5 Line-Out ausgegeben.
Dieses Line-Signal geht in den MOTU M4, der ausschließlich als dediziertes TONEX-Interface dient.
TONEX erhält damit ein:
sauberes
pegelstabiles
bereits phasenkohärentes
realistisch kalibriertes Signal
Grundidee hinter dem Setup
Der SQ5 übernimmt die Rolle eines hochwertigen Front-Ends,
Cubase die Rolle der kontrollierten Signal-Summe,
TONEX lernt das Ergebnis als konsistentes, spielbares Profil.
Kurz gesagt
SQ5 = Preamp & Interface für Mikrofone
Cubase = kontrollierte Summierung & Kalibrierung
MOTU M4 = reines TONEX-Capture-Interface
TONEX = lernt das kalibrierte Gesamtsystem
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